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Eine unglaubliche Serie

 

Wir befinden uns mitten in der neuen Jugendliga-Saison. Der neue Turniermodus macht diese Saison und deren Ausgang mehr als spannend. Denn um am finalen Kampftag um den großen Pot kämpfen zu dürfen, bedarf es der Qualifikation in einem der beiden Pools. Und nur als Erst- und Zweitplatzierter steht man im Halbfinale. Aber trotz dieser Neuerung, dem neuen Team aus FFB und der ein oder anderen überraschenden Punkteverteilung, gibt es eine feste Konstante - das amtierende Meister-Team Harteck-Arcadia I.

Der Post SV München war es, der am 10.06.2016 also genau vor 1151 Tagen, den Harteck-Arcadia Hornets eine knappe 7:6 Niederlage zufügte. Doch 3 Jahre später steht das Hornets-Team vor einem der größten Coups der Vereinsgeschichte. Man kann zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft erkämpfen.

In dieser Saison konnte man mit bereits zwei klaren Siegen in der Gruppe die Favoritenrolle bestätigen. Und so ging es dann zum dritten Kampftag, welcher diesmal in den Hallen des SC Arcadia München ausgetragen wurde. Als Gast und Gegner war der TSV Großhadern-Aubing geladen. Man hatte es also mit der zweiten Garde des Judoprimus Münchens zu tun. So wurde im Hintergrund natürlich für beste Startbedingungen gesorgt. Der Trainerstab um das Hornets 1-Team organisierte eine starke Startaufstellung und auch die mitgereisten Ersatzkämpfer brachten zusätzlich Qualität mit, falls in der geplanten Aufstellung umdisponiert werden muss. So muss eine Mannschaft funktionieren. Jeder bringt sich ein und stellt eigene Bedürfnisse hinten an.

Leider enttäuschte der Gegner unfreiwillig, da dem Trainer Aubinger Trainer Andreas Deischl viele Kämpfer abgesagt hatten. So stand er in der U12 und U15 mit runtergelassenen Hosen da. Lediglich ein U15er und zwei U12er Kämpfer konnte der Trainer einsetzen. Das hieß also von Beginn an schon 7 zu 0 für die Hornets. Also durfte Deischl Truppe im Grunde keinen Kampf abgeben.

Das gestaltete sich aber gegen unsere in gelb/schwarz gekleideten Gladitatoren etwas schwierig. Gerade unsere kampferprobte U10 wollte weiter den Ruf als gefährlichster Teil des Teams aus dem Norden Münchens beibehalten. Konstantin Obst und Theodore Schilling starteten dann in der U10 und holten gleich beide ihre Punkte. Man muss dazu sagen, dass alle Kämpfer auf der anderen Seite mehr als ihr bestes gaben und so zumindest im Namen des Teamgeistes die Halle als Sieger verließen. Doch nach dem 2 zu 0 war für die Hornets "der Kas bissen". Den Kindern war es dem Kampfverlauf zu urteilen nicht bewusst und da taten die Trainer auch gut daran, den Kindern das nicht vorzurechnen. Denn so ergaben sich Seitens der Gäste tolle Kämpfe mit spannenden Wendungen. Denn Levi Kratzsch und  Tim Wisniewski mussten nach harten Kämpfen die Punkte dem Gegner überlassen. So stand es 2 zu 2. Und im "Schwergewicht" der U10 musste dann Maya Bernig (eine unserer Inklusionskämpferinnen mit Down-Syndrom) auf die Matte. Doch was manche als Manko sehen, sorgt beim Gegner immer wieder Überraschungen und wir sind unglaublich stolz auf sie. Denn unsere "Kampfsau" Maya gab richtig Gas und konnte so den Gegner mit Waza ari werfen, wie auch dieser Maya einmal auf einen halben Punkt werfen konnte. Somit ein Unentschieden.

Berci Magyar startete dann den Durchgang der U12. Leider gab es dort nur zwei Kämpfe. Berci konnte mit seiner Begegnung einen Punkt erzielen. Sichtlich schwerer fiel es dagegen Deniz Güngörmüs. Er musste gegen einen harten Brocken antreten und die beiden Kämpfer schenkten sich nichts. Da war ein Hikiwake nur gerecht. Dann folgten die drei kampflosen Ippon für Harteck und die Führung war dann auf 6 zu 2 ausgebaut.

Nun noch die U15. Lediglich ein offizieller Kampf wurde hier bestritten und die Ehre hatte Annika Obst. Sie konnte gegen ihre Gegnerin klar die Akzente setzen, auch wenn sie sich hin und wieder in zu komplexe Abläufe verlief. Der Sieg war ihrer. Und mit den darauffolgenden 4 Ippon durch Fernbleiben der Gegner konnten die Hornets mit fünf Siegen in der U15 einen Endstand von 11 zu 2 einfahren.

Mit diesem Sieg führt man unangefochten den Pool A der Jugendliga an und hat nur noch eine Begegnung genau einen Monat vor dem großen Finaltag vor sich. Am 16.10.2019 treten die Harteck-Arcadia Hornets gegen die Judowölfe der Kampfgemeinschaft SC Armin/Unterhaching an. 

Wir blicken gespannt auf den Pool B, wo die Post SV Eagles/Puchheim überraschend das Schlusslicht bilden, galten sie vor der Saison noch als Anwärter im Titelkampf. Die Harteck-Arcadia Hornets 2 dagegen konnten die Leistungen der Vorjahre bestätigen und sogar steigern. Doch da wartet im Pool B noch der TSV Großhadern mit seiner ersten Garde. Erleben wir ein Hornets-Halbfinale oder wird es der absolute Wahnsinn mit einem Hornets I gegen Hornets II "FINALE DAHOAM"?

 
 
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