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"Unter dem Rohrbühl" 2018 - Die Sichtung läuft

 

Das letzte Wochenende war ein Rekordwochenende in Sachen Judo. Das Landesliga-Team fährt nach Passau, Zita Notter begleitet die IpponGirls, der Glaspalast Sindelfingen lädt zu einem der schönsten Turniere des Jahres und das BJV-Sichtungsturnier in Münchberg fand statt. Alex Bauhofer, Landestrainer für Bayern war gespannt auf viele tolle Kämpfe in der U13.

Trainer und Landesliga-Kämpfer Thomas Lorenz ließ seine Teamkameraden ohne ihn nach Passau mit vollstem Vertrauen reisen und begleitete leider nur 6 der geplanten 10 Kämpferinnen und Kämpfer nach Münchberg. Es war ein vom Niveau her mittleres Turnier und der ein oder andere Hartecker hatte schon gut zu tun im Kampf um die Podiumsplätze.

Franco Schiegl, der direkt nach dem Turnier nach Sindelfingen fuhr, musste diesmal nicht zu lange auf seinen Einsatz -50kg warten, welche er gerade so hatte. Die Abwaage war also erfolgreich. Und mit diesem Wissen ging es schon wesentlich entspannter zu seinen Kämpfen, wobei zu sagen ist, dass Franco recht unspektakulär auftritt, dafür technisch umso schönere Judo zeigt. So auch dieses mal. In einem 4er-Pool Jeder-gegen-Jeden konnte er alle Gegner aus Großhadern, Nürnberg und Rodewisch eindeutig schlagen. Damit verdiente er sich sein Gold und wollte diesen Erfolg mit nach Sindelfingen nehmen.

Linus Wartner dagegen hatte an der Waage zwar ebenfalls Glück und konnte so in seiner Gewichtsklasse starten und kam durch ein Freilos eine Runde weiter. Im zweiten Kampf hatte er gegen seinen Gegner viel Pech. Er dominierte den kompletten Kampf, sodass der Gegner lediglich mit dem ein oder anderen Konterversuch nach hinten agieren konnte, aber dieser wurde nie mit Shido bestraft. Das Schlimme, dieser Kämpfer hat sich durch mehrere Kämpfe bis ins Halbfinale "durchgemogelt". Den nächsten Kampf konnte er konzentriert und sauber gekämpft sicher heim bringen. Dann kam der letzte Kampf um den Einzug ins kleine Finale und er hatte keinen leichten Gegner, nämlich Sebastian Bauer vom TSV Großhadern. Da war leider trotz einem tapferen Kampf nicht viel zu holen und so blieb Linus leider der einzige Hornet ohne Platzierung. Aber da war definitiv mehr drin, wäre es nicht so unglücklich im ersten Kampf gelaufen.

Ebenfalls Jeder-gegen-Jeden musste Samy Bublak -34kg ran. Er hatte anfangs etwas Probleme und ließ sich zu sehr vom Gegner hinter sich herziehen, bis der Trainer immer lauter wurde und ihn damit anpeitschte. Schnell umgeschalten und verstanden, was notwendig ist, konnte Samy dann die Kämpfe trotz dem ein oder anderen Rückstand wieder in seine Richtungen lenken und schließlich seine Kämpfe gewinnen und so den zweiten Titel nach München holen.

Nun waren aber auch noch 3 Mädels am Start. Zum einen Annika Obst, welche den ersten Kampf -33kg gegen die Großhaderner Kämpferin Ranandi Holstein verschlafen hatte und diesen Punkt abgegeben musste. So blieb Annika dann nur noch die Trostrunde. Doch wie ausgewechselt biss sie sich dann durch und schaltete so einen Gegner nach dem anderen aus. Sie dominierte ihre Kämpfe zum Großteil und konnte durch das selbstbewusste auftreten, den Trainer Thomas Lorenz mit Platz 3 richtig stolz machen.

Die beiden letzten Hornets teilen sich auf die beiden Pools in der Klasse -37kg auf. Bei 14 Kämpfern auf das Feld verteilt, gab es für Franziska Massur und Jessica Duch einiges zu tun und alle Hartecker hofften auf ein Aufeinandertreffen der beiden im Finale.

Jessica konnte sich relativ schnell durch die Hauptrunde fighten und gewann zwei Kämpfe direkt in Folge. Im Halbfinale wartete aber dann der "Stolperstein" (darauf kommen wir dann gleich nochmal) und die spätere Finalistin Maria Willibald von den Wackersberg-Arzbach Bulls und Jessi musste sich in die Trostrunde schieben lassen. Traumfinale war also dahin, wollte sie aber nicht auf sich sitzen lassen und machte so dann auf Platz 3 und die Bronzemedaille den Deckel drauf. 

Franziska konnte eine Kämpferin der Bulls und die nächste Gegnerin, welche per Freilos vorgerückt war klar auf die Plätze verweisen und musste gegen eine alte Bekannte, Helene Jung aus Nürnberg, antreten um den Einzug ins Finale. Hier kam ihr die Behaarlichkeit im Bodenkampf sehr zu Gute. Denn sie konnte über kontrollierten Griffkampf die Gegnerin zu Boden bringen und dort mit Juji gatame (Hebeltechnik) die Gegnerin zur Aufgabe zwingen. Im Finale dann der "Stolperstein" Maria Willibald, mit der Franzi gut mitgekämpft hat, aber durch Unachtsamkeiten den Kampf absolut verschenkt hat, als sie rückwärts einfach über den Fuss des Gegners gestolpert ist. Aber sie konnte dabei lachen und so nimmt man die Silbermedaille eben mit.

Fazit des Trainers Thomas Lorenz: "Die Kids haben relativ schnell verstanden, was ich vom Stuhl auf die Matte gerufen habe und konnten das teilweise sofort oder nur kurz verzögert umsetzen und die Kämpfe so führen. Wenn die Athleten beginnen, das gehörte umzusetzen, macht das Coachen einfach nur noch Spaß."

 
 
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